Login Befragungsportal
Angebot, Methoden, Studien

Studie Nachhaltigkeit in Unternehmen

Dino Demarchi

Schweizer Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit

Im Auftrag der UBS haben wir einen Blick auf die Nachhaltigkeit in Schweizer Unternehmen geworfen. Hier erfahren Sie mehr über die Umfrageergebnisse von rund 2500 Schweizer Firmen.

Soviel vorweg: Eine überwiegende Mehrheit der hiesigen Unternehmen schenkt dem Thema Nachhaltigkeit grosse Beachtung, sowohl bezüglich ihrer Tätigkeiten hierzulande wie auch im Ausland. Seit Beginn der Coronakrise hat dieser Trend gar noch zugenommen. Im Zentrum der Nachhaltigkeit befindet sich heute die Bekämpfung des Klimawandels. Die Unternehmen stehen hinter dem Netto-Null-Emissionsziel des Bundesrates und über die Hälfte hat bereits Massnahmen zur CO2-Reduktion ergriffen. Trotzdem bleibt für die Firmen noch viel zu tun.

Eckpunkte der Studie

Im Rahmen unserer Erhebung im Auftrag der UBS wurden 2502 Schweizer Firmen im intervista Online-Panel befragt. Das Umfrage-Sample sollte möglichst viele Aspekte der Schweizer Unternehmenslandschaft widerspiegeln.

  • Erhebungszeitraum: 22. Februar bis 10. März 2021
  • 72 Prozent der befragten Firmen stammen aus der Deutschschweiz
  • 24 Prozent aus der Westschweiz
  • 4 Prozent aus dem Tessin
  • Firmen mit über 250 Mitarbeitenden machen 5 Prozent der Stichprobe aus
  • Solche mit 50 bis 249 Mitarbeitenden 9 Prozent
  • Kleine und Mikro-Unternehmen 86 Prozent
  • Dienstleister dominieren mit 81 Prozent der Gesamtheit

Die wichtigsten Resultate auf einen Blick

Für neun von zehn Unternehmen ist Nachhaltigkeit wichtig

In der Befragung sagen neun von zehn Unternehmen, dass sie dem Thema Nachhaltigkeit in mindestens einer der Dimensionen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung grosse Beachtung schenken.

 

Pandemie unterstützt Nachhaltigkeit

Die Coronakrise hat dazu geführt, dass Unternehmen Nachhaltigkeit mehr beachten, und zwar bei sozialen Themen noch etwas ausgeprägter als bei ökologischen.

Wissensvermittlung zentral

Es stellt sich weiter die Frage, welche Instrumente die Politik auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft einsetzen kann. In der Spitzenposition stehen dabei für die Unternehmen das Instrument Bildung und Kommunikation: die Vermittlung von Wissen, was Nachhaltigkeit ist, was sie bewirkt, aber auch was sie kostet. Es folgen Lenkungsabgaben bei der ökologischen Nachhaltigkeit; Gebote und Verbote dagegen stossen hier auf den geringsten Anklang. Bei der Erreichung von sozialen Zielen geniessen der Dialog (zum Beispiel über Verbände) und Gesetze mehr Rückhalt.

 

Breite Unterstützung für Netto-Null-Ziel

Der Kampf gegen die globale Klimaerwärmung ist denn auch der bedeutendste Aspekt innerhalb der Nachhaltigkeitsthematik. Um den weltweiten Temperaturanstieg langfristig unter 1,5 Grad zu halten, soll der Treibhausgasausstoss bis 2050 auf netto null reduziert werden.

Ausbau CO₂-neutraler Energie hat Priorität

Der Ausbau von CO2-neutralen Energieträgern im Inland wird von 80 Prozent der befragten Firmen als ihre erste oder zweite Priorität bezeichnet, gefolgt von einer Verringerung des Energieverbrauchs im Inland. Die anderen zwei Wege sind deutlich weniger populär.

 

Unternehmen packen CO₂-Reduktion an

Knapp über die Hälfte der Unternehmen hat bereits konkrete Schritte zur deutlichen Reduktion des CO2-Austosses unternommen, sich hierfür verpflichtet oder innerhalb der Firma ein Konzept dafür ausgearbeitet.

 

Trotzdem bleibt noch viel zu tun

Obschon viele Firmen bereits heute Massnahmen zur Reduktion von Kohlendioxid ergriffen haben, liegt noch ein weiter Weg vor ihnen.

UBS Outlook Schweiz Mai 2021

Lesen Sie die ausführlichen Studienresultate über Nachhaltigkeit in Schweizer Unternehmen in der Ausgabe Mai 2021 des UBS Outlook Schweiz.

Mehr erfahren
Michael Schrackmann intervista
Michael Schrackmann
Haben Sie eine Frage?

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Sie können mich gerne anrufen oder mir eine E-Mail Nachricht schicken. Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen!