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Studie Wahrnehmung Klimawandel

Dino Demarchi

Internationale Studie zur Wahrnehmung des Klimawandels

Der Klimawandel ist nicht nur ein wissenschaftliches Phänomen. Er gilt heutzutage ohne Zweifel als eine der grössten Herausforderungen, der sich die Menschheit stellen muss. Wir alle sind von seinen Auswirkungen betroffen. Doch die Auswirkungen des Klimawandels werden in der Bevölkerung unterschiedlich wahrgenommen. Diese Studie beschreibt die Ergebnisse einer länderübergreifenden Forschungsstudie, die sich mit Fragen rund um den Klimawandel beschäftigt.

Studiendesign

  • Datenerhebungsmethode: Schweizer Daten: Online-Befragung im intervista Online-Panel
  • Internationale Daten: Online-Befragung in Kooperation mit den IRIS-Partnerinstituten (Independent Research Institutes Network) von intervista
  • Stichprobengrösse 12’717 Interviews in 13 Ländern
  • Quotierung / Gewichtung: Bevölkerungsrepräsentativ für das jeweilige Land
  • Feldzeit: 10. September – 20. Oktober 2021

Die wichtigsten Resultate im Überblick

97% der Schweizer:innen glauben an den Klimawandel, und knapp die Hälfte ist beunruhigt deswegen. Knapp drei von zehn Schweizer:innen sind zudem ziemlich ernüchtert und denken, es sei bereits zu spät, um negative Folgen des Klimawandels aufzuhalten.

Die Problematik ist also erkannt. Die grosse Schwierigkeit besteht im Schritt vom Problembewusstsein zum effektiven Handeln. Die Hürde besteht darin, dass heute Massnahmen ergriffen werden müssen, um zukünftige weitreichende Folgen zu verhindern.

Im internationalen Vergleich fühlen sich die Schweizer:innen von der Klimakrise (noch) wenig persönlich betroffen. Sie denken, der Klimawandel wird sich v.a. in vermehrten globalen Umweltkatastrophen zeigen, die aber meist weit weg sind. Dass die Schweizer Wirtschaft, die eigene Region oder gar das eigene Berufsleben betroffen sein werden, glauben nur wenige

Einigkeit herrscht hinsichtlich der Tatsache, dass der Klimawandel den künftigen Generationen stark schaden wird. Als wirksamste Massnahme gegen den Klimawandel wird die Abkehr von fossilen Energieträgern bewertet. Wie dieser Weg zu einer fossilfreien Gesellschaft aussehen soll, ist jedoch umstritten. Steuern oder Vorschriften sowie internationale Abkommen stellen nur für 30% der Schweizer:innen eine stark wirksame Massnahme dar.

Studienreport

Julia Uhrbahn
Julia Urbahn
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