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Mit Predictive Eye Tracking lässt sich untersuchen, wie viel Aufmerksamkeit die verschiedenen Bereiche eines Bildes in den ersten Betrachtungssekunden erhalten. So kann beispielsweise beurteilt werden, wie auffällig ein Plakat im Werbeumfeld oder eine Produktverpackung im Verkaufsregal ist. Zudem zeigt die Analyse, wie sich die visuelle Aufmerksamkeit auf einzelne Elemente wie Logo, Botschaft oder Produktname verteilt und ob die gewünschte visuelle Hierarchie funktioniert.
Die Methode basiert auf einem KI-Modell, das mit Daten aus mehreren Tausend klassischen Eye-Tracking-Studien trainiert wurde. Da keine Testpersonen benötigt werden, können die Analysen schneller und kostengünstiger durchgeführt werden als klassische Eye-Tracking-Studien.
Predictive Eye Tracking eignet sich überall dort, wo visuelle Inhalte schnell Aufmerksamkeit erzeugen und zentrale Informationen vermitteln müssen. Besonders geeignet ist die Methode für Plakate und Produktverpackungen. Darüber hinaus liefert sie auch in zahlreichen weiteren Anwendungsbereichen wertvolle Erkenntnisse:
Wie stark sich ein Plakat durch gezielte Anpassungen verbessern lässt, zeigt unsere Case Study für KPT. Das ursprüngliche Sujet erreichte im Werbeumfeld einen Poster Attention Index von 81 und lag damit unter dem Benchmark von 100. Insbesondere aus weiter Entfernung wurde das Plakat nur wenig beachtet.
Auf Basis der Predictive-Eye-Tracking-Analyse wurden unter anderem der Bildausschnitt, die Helligkeit, die Anordnung der Bildelemente sowie die Grösse von Logo und Texten optimiert. Dadurch verbesserte sich die visuelle Hierarchie deutlich: Die Botschaft, der Claim und das Logo rückten stärker in den Fokus. Auch die Auffälligkeit im Werbeumfeld stieg deutlich.

Predictive Eye Tracking ist eine KI-basierte Methode zur Analyse visueller Aufmerksamkeit. Ein mit Daten aus mehreren Tausend klassischen Eye-Tracking-Studien trainiertes Modell prognostiziert, welche Bereiche eines Bildes Menschen voraussichtlich betrachten. Dadurch lässt sich untersuchen, ob beispielsweise auf einem Plakat das Markenlogo, die Botschaft oder das zentrale Bildmotiv ausreichend auffallen.
Kontakte mit Plakaten sind häufig kurz und flüchtig. Ein Plakat muss deshalb rasch Aufmerksamkeit erzeugen und die zentralen Inhalte klar vermitteln. Mit Predictive Eye Tracking lässt sich einerseits untersuchen, wie auffällig ein Plakat im realistischen Werbeumfeld und aus unterschiedlichen Betrachtungsdistanzen ist. Andererseits zeigt die Analyse die visuelle Hierarchie der einzelnen Sujetelemente und damit, ob beispielsweise Marke, Botschaft und Bildmotiv ausreichend Aufmerksamkeit erhalten.
Heatmaps zeigen, welche Bereiche eines Plakats besonders viel Aufmerksamkeit erhalten. Die Share of Attention weist die Beachtungsanteile einzelner Elemente wie Logo, Headline oder Produkt in den ersten Sekunden aus. Bei Plakatanalysen ergänzt intervista diese Ergebnisse mit einem eigenen Kennwert: Der Poster Attention Index zeigt, wie auffällig ein Plakat im realistischen Werbeumfeld ist. Die Auswertung erfolgt für unterschiedliche Betrachtungsdistanzen. Eigene Benchmarks ermöglichen zudem eine Einordnung im Vergleich zu anderen von intervista getesteten Sujets.
Predictive Eye Tracking kann mit einer Genauigkeit von bis zu 95% vorhersagen, welche Bildbereiche Menschen in den ersten Betrachtungssekunden beachten. Bei einer längeren und intensiveren Auseinandersetzung mit dem Sujet nimmt die Vorhersagegenauigkeit ab. Die Methode zeigt zudem nicht, ob eine Werbung gefällt, verstanden wird, Emotionen auslöst oder die Kaufabsicht beeinflusst. Für solche Fragestellungen empfiehlt sich die Kombination mit einem qualitativen oder quantitativen Werbe-Pretest.
Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von drei bis fünf Arbeitstagen vor. Die Kosten hängen von der Anzahl und Art der zu untersuchenden Werbemittel ab. Eine Analyse eines einzelnen Plakats inklusive Umfeldanalyse, Reporting und Benchmarks zur Einordnung der Ergebnisse kostet beispielsweise CHF 2’500. Weitere Sujets können kostengünstig in die Analyse integriert werden.

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