Fragen zur Studie?
Die Studie wurde von Dr. Caroline Winkler geleitet. Sie gibt Ihnen gerne Einblicke in die Ergebnisse und die methodische Herangehensweise des Präventionsradars Schweiz 2026 und steht für Fragen zur Verfügung.
Repräsentative Studie der Stiftung Sanitas Krankenversicherung, durchgeführt von intervista, zeigt zentrale Trends im Gesundheitsverhalten
Soziale Beziehungen haben einen messbaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Der aktuelle Präventionsradar Schweiz 2026 zeigt: Wer sozial eingebunden ist, lebt gesünder, fühlt sich fitter und ist weniger gestresst.
Die Studie analysiert zentrale Entwicklungen im Gesundheitsverhalten in der Schweiz und legt einen besonderen Fokus auf soziale Einbindung und Altersunterschiede.
Der Präventionsradar Schweiz ist eine mehrjährige Studienreihe der Stiftung Sanitas Krankenversicherung. intervista ist für die Durchführung und Auswertung der repräsentativen Befragung verantwortlich und liefert die datenbasierte Grundlage für die Analyse.
Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für die Diskussion rund um Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz. Die aktuelle Ausgabe baut auf den Erkenntnissen der Vorjahresstudie auf.
Enge Bezugspersonen und gemeinsame Aktivitäten wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Personen mit einem aktiven sozialen Umfeld fühlen sich körperlich und psychisch zufriedener, schlafen besser, haben weniger Stress und bewegen sich mehr im Alltag. Soziale Beziehungen fördern damit gesundheitsrelevantes Verhalten.
Ältere Menschen sind zufriedener mit ihrer Gesundheit und fühlen sich weniger gestresst als jüngere. Sie bewegen sich häufiger im Alltag, achten stärker auf frische Ernährung und kümmern sich aktiver um ihre psychische Fitness. Während im Erwerbsalter die Work-Life-Balance zentral ist, gewinnen soziale Kontakte und Natur mit zunehmendem Alter an Bedeutung.
Offline-Zeiten werden von rund der Hälfte der Bevölkerung als wirksame Massnahme zur Stressreduktion wahrgenommen. Gleichzeitig gelten ständige Erreichbarkeit und Push-Benachrichtigungen als belastend. Auch soziale Medien erhöhen für einen Teil der Bevölkerung den Stress, während Gaming von einigen als entspannend erlebt wird.
Die Mehrheit der Bevölkerung sieht die Verantwortung für Gesundheitsvorsorge primär beim Individuum. Gleichzeitig wird die finanzielle Verantwortung eher dem Kollektiv zugeschrieben: Staat und Krankenkassen sollen einen wesentlichen Teil der Kosten tragen. Eigenverantwortung gilt damit vor allem für Verhalten und Entscheidungen, weniger für die Finanzierung.
Medikamentöse Lösungen wie sogenannte Abnehmspritzen stossen mehrheitlich auf Ablehnung. 78% der Bevölkerung können sich nicht vorstellen, diese bei Gewichtsproblemen einzusetzen. Gleichzeitig wird die solidarische Finanzierung solcher Behandlungen durch die Grundversicherung von einer Mehrheit weiterhin unterstützt.
Alle Ergebnisse, Analysen und Grafiken finden Sie im vollständigen Studienbericht.
Datenerhebungsmethode: Online-Befragung im intervista Online-Panel
Regionen: Deutschschweiz, Westschweiz und italienischsprachige Schweiz
Zielgruppe: Bevölkerung im Alter von 18 bis 84 Jahren
Stichprobengrösse: n = 2’037
Feldzeit: 20. – 29. Januar 2026

Die Studie wurde von Dr. Caroline Winkler geleitet. Sie gibt Ihnen gerne Einblicke in die Ergebnisse und die methodische Herangehensweise des Präventionsradars Schweiz 2026 und steht für Fragen zur Verfügung.