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Gemeinsame Gartenarbeit über Generationen hinweg als Beispiel für soziale Prävention und Gesundheit
Studien

Gemeinsam lebt es sich gesünder

Präventionsradar Schweiz 2026

Repräsentative Studie der Stiftung Sanitas Krankenversicherung, durchgeführt von intervista, zeigt zentrale Trends im Gesundheitsverhalten

Soziale Beziehungen haben einen messbaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Der aktuelle Präventionsradar Schweiz 2026 zeigt: Wer sozial eingebunden ist, lebt gesünder, fühlt sich fitter und ist weniger gestresst.

Die Studie analysiert zentrale Entwicklungen im Gesundheitsverhalten in der Schweiz und legt einen besonderen Fokus auf soziale Einbindung und Altersunterschiede.

Der Präventionsradar Schweiz ist eine mehrjährige Studienreihe der Stiftung Sanitas Krankenversicherung. intervista ist für die Durchführung und Auswertung der repräsentativen Befragung verantwortlich und liefert die datenbasierte Grundlage für die Analyse.

Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für die Diskussion rund um Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz. Die aktuelle Ausgabe baut auf den Erkenntnissen der Vorjahresstudie auf.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

Soziale Beziehungen wirken wie ein Gesundheitsbooster

Enge Bezugspersonen und gemeinsame Aktivitäten wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Personen mit einem aktiven sozialen Umfeld fühlen sich körperlich und psychisch zufriedener, schlafen besser, haben weniger Stress und bewegen sich mehr im Alltag. Soziale Beziehungen fördern damit gesundheitsrelevantes Verhalten.

Ältere fühlen sich gesünder und weniger gestresst

Ältere Menschen sind zufriedener mit ihrer Gesundheit und fühlen sich weniger gestresst als jüngere. Sie bewegen sich häufiger im Alltag, achten stärker auf frische Ernährung und kümmern sich aktiver um ihre psychische Fitness. Während im Erwerbsalter die Work-Life-Balance zentral ist, gewinnen soziale Kontakte und Natur mit zunehmendem Alter an Bedeutung.

Stress betrifft vor allem Jüngere – digitale Erreichbarkeit als Treiber

Offline-Zeiten werden von rund der Hälfte der Bevölkerung als wirksame Massnahme zur Stressreduktion wahrgenommen. Gleichzeitig gelten ständige Erreichbarkeit und Push-Benachrichtigungen als belastend. Auch soziale Medien erhöhen für einen Teil der Bevölkerung den Stress, während Gaming von einigen als entspannend erlebt wird.

Verantwortung ist individuell – Kosten sollen kollektiv getragen werden

Die Mehrheit der Bevölkerung sieht die Verantwortung für Gesundheitsvorsorge primär beim Individuum. Gleichzeitig wird die finanzielle Verantwortung eher dem Kollektiv zugeschrieben: Staat und Krankenkassen sollen einen wesentlichen Teil der Kosten tragen. Eigenverantwortung gilt damit vor allem für Verhalten und Entscheidungen, weniger für die Finanzierung.

Abnehmspritzen bleiben kein Lifestyleprodukt

Medikamentöse Lösungen wie sogenannte Abnehmspritzen stossen mehrheitlich auf Ablehnung. 78% der Bevölkerung können sich nicht vorstellen, diese bei Gewichtsproblemen einzusetzen. Gleichzeitig wird die solidarische Finanzierung solcher Behandlungen durch die Grundversicherung von einer Mehrheit weiterhin unterstützt.

Studienbericht & weitere Insights

Alle Ergebnisse, Analysen und Grafiken finden Sie im vollständigen Studienbericht.

Studiendesign

Datenerhebungsmethode: Online-Befragung im intervista Online-Panel

Regionen: Deutschschweiz, Westschweiz und italienischsprachige Schweiz

Zielgruppe: Bevölkerung im Alter von 18 bis 84 Jahren

Stichprobengrösse: n = 2’037

Feldzeit: 20. – 29. Januar 2026


Caroline Winkler
Fragen zur Studie?

Die Studie wurde von Dr. Caroline Winkler geleitet. Sie gibt Ihnen gerne Einblicke in die Ergebnisse und die methodische Herangehensweise des Präventionsradars Schweiz 2026 und steht für Fragen zur Verfügung.